A Travellerspoint blog

20. Dezember 2010

Heute habe ich zu Fuss Hampi erkundet! Zuerst ging es an den Fluss,
dort haben viele Leute gebetet und sich die Haare geschnitten. Als Turi
fühlt man sich sofort willkommen, die Leute sind offen und neugierig!
Der unterschied zum Norden ist enorm. Hier tragen die Frauen das Haar
offen, teilweise grüssen sie mich. Im Norden ist die erste Handbewegung
wenn sie mich sahen, das hoch ziehen der Kopfbedeckung. Es ging dann
weiter zum grossen zentralen Tempel und dann in das Wohngebiet. Die
Schule (siehe Foto) ist ziemlich einfach eingerichtet und sehr sehr
Laut! Am Nachmittag ging es dann noch auf den nahe gelegenen Berg. Die
Gegend um Hampi ist gekennzeichnet von gigantisch grossen Steinen die
rumliegen wie Kieselsteine, es sieht teilweise so aus wie Capo Testa auf
Sardinien :-) WOW
Im allgemeinen ist es recht frisch hier, nur so ca 22 - 25 Grad. Es hat
nur wenige westliche Touristen hier, gefühlte 30 Personen.

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Posted by timerons 08:41 Comments (0)

19. Dezember 2010

Die Nacht war kurz, mein Bettnachbar Schnarrchte ziemlich, so das ich
um 3 Uhr schon nicht mehr Schlafen konnte. Um vier Uhr begann er dann zu
beten.
Am Morgen wurde dann das Essen für die Kirchgemeinde vorbereitet, ich
half etwas und machte noch eine Tour durch das nahe gelegene Dorf.
Besonders beeindruckt hat mich der Kies-Transporter auf welchem die
Arbeiter in die nahe gelegene Eisenmiene gefahren werden.
Auf der Strasse wird häufig Getreide ausgelegt, die Autos die darüber
fahren lösen dann die Körner und es kann geerntet werden, was aber sonst
noch am Getreide hängen bleibt wollen wir nicht genauer wissen....
Zurück in der Kirche musst ich dann vom allen Kindern Fotos machen, es
hiess immer "Oncel, please one picture from me" ich beäugt mich dann den
Wünschen und Knippste fleissig.
Die Messe fing dann mit viel Gesang an. Die Messe selber erinnerte mich
mehr an Amerika, so mit leidenschaftlichen Gospel Gesängen und viel
Leidenschaft. Der Pfarrer war ein geübter Rhetoriker, welche die Menge
begeistern konnte.
Gegen Mittag gab es dann das lang ersehnte Mittag essen, es war köstlich
:-) Um 4 Uhr ging es dann weiter nach Hampi. Ich wurde noch eingeladen
den Inder aus dem Süden zu besuchen, er wohne ganz in der nähe des
Flughafens von wo ich zurück fliege, und ich solle doch unbedingt vorbei
kommen.

Das waren eines der schönsten erlebnise in Indien, entweder ich hatte
einfach Glück zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, oder es war
Gottes Fügung.....

PS1: Das ist nur ein kurz Fassung des erlebten, das ganze würde sonst
sicher 4 Seiten lang werden!!!!
PS2: Sorry für die vielen Bilder ;-)

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Posted by timerons 08:47 Comments (0)

18. Dezember 2010

Mit dem alten Bus wollte ich heute nach Hampi, geschlagene 9 Stunden
Bus-Folter warteten auf mich. Während der Fahrt kam ich mit dem süd
Inder und seiner Tochter, welcher hinter mir sass, ins Gespräch. Er sei
Christ und gehe zu einem Freund wo er morgen der Krichgemeine ein
Mittagessen offeriert, es sei ja bald Weihnachten. Heute Abend geht es
aber zuerst in ein abgelegenes Dorf wo das Gott bekannt gemacht werden
soll. Ich sei herzlich eingeladen und er bringe mich am Abend auch nach
Hospet (liegt ganz nahe an Hampi) wenn ich das Wünsche.
Nach einigem zögern sagte ich dann zu, es ist eine einmalige Chance die
Indische Landbevölkerung kennen zu lernen. So fuhren wir dann auf
ziemlich schlechten Strassen nach Chornoor, ein Ort wo noch nie ein
weisser Mann gesehen wurde.....
Wir wurden dann ganz Herzlich vom Pfarrer und ca 15 anderen Helfern
empfangen. Die Freude, das ein Weisser in das Dorf kommt, war gross. Um
sechs Uhr ging es dann, über eine mit Schlaglöchern übersähte Strasse,
in ein sehr kleines Dorf in dem gerade mal 8 Familien Lebten. Es gab
dann eine Vorführung und es wurde über Jesus erzählt, so wie man sich
Missionieren vorstellt, nur etwas anders ;-) Das ganze war mit viel
Leidenschaft und Lebensfreude gepaart, halt etwas Indisch. Am Schluss
gab es Kuchen und Süssigkeiten für alle. Von der Kirche waren sicher 6
erwachsene und 15 Kinder dabei.
Ich erkundete zwischen durch noch etwas das Dorf. In einem Haus gab es
nicht mal einem Rauchabzug, sprich die ganze Hütte war voll beissendem
Rauch. Auch die Kühe waren immer neben dem Haus eingezäunt, So wie wir
vor ein paar Hundert Jahren auch gelebt haben. Das ganze gab mir einen
tieferen Einblick in das Indische Landleben :-)
Ich entschloss mich dann dort zu übernachten und den morgigen Tag auch
noch dort zu verbringen.

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Posted by timerons 08:45 Comments (0)

17. Dezember 2010

Heute wollte ich das Cellular Jail anschauen, doch leider was das
Museum geschlossen. In einem Land mit so viel Religionen gibt es immer
einen Grund einen Feiertag zu machen.
Ich ging dann zum Flughafen und es ging nach ?Bangelor?. Zu meinem
grossen erstaunen war es recht kalt, aber auf 920 Meter über Meer ist
das zu dieser Jahreszeit normal.

Posted by timerons 08:44 Comments (0)

16. Dezember 2010

Heute gings auf Ross Island. Auf dieser Insel wurden die Rebellen
während der Kolonialzeit verschifft und unter übeln zuständen als
Arbeiter missbraucht.
Heutzutage sind noch viele Ruinen übrig welche wunderschön überwachsen
sind, ein mini Ankor-Wat :-)large_IMG_5599.jpglarge_IMG_5731.jpglarge_IMG_5726.jpglarge_IMG_5696.jpglarge_IMG_5774.jpg

Posted by timerons 07:51 Comments (0)

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